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GSF20-01 Berechnung 1:30
GSF20-01 Waypoints.cup   Gtab
GSF20-01 Thermix
GSF20-01 XCPlaner

Beschreibung der Strecke:
Peter Steinmann, Dezember 2017

Wir lassen uns via Guber (Steinbruch) aufs Jänzi (1. Schlierenkrete) schleppen auf 1705 m. Wenn es nicht läuft weiter Richtung Glaubenberg und wenn auch da nichts gehen sollte, klinken wir trotzdem um auf der 2. Schlierenkrete zurückzufliegen. Wenn auf diesen beiden Kreten nichts geht, geht gar nichts.

Ansonsten irgendwo Höhe machen und dann Richtung Nünalp Stock fliegen. Solange wir über der Krete sind, kommen wir immer nach Kägiswil.

Nun entscheiden wir uns für die Schrattenflue, die Brienzer-Rothornkrete, oder den Hohgant.

  • Der Hohgant (2200 m) ist am weitesten weg. Ist man 150 m über der Krete vom Hohgant auf 2300 m reicht es via Sattelpass 1585 m wieder nach Hause. Der Sattelpass ist insofern besser als der Panoramapass, weil er einem nicht wegführt vom Aussenlandefeld in Schüpfheim.
  • Klappt es mit dem Sattelpass nicht: Aussenlandefeld Schüpfheim.
    Fällt man beim Hohgant unter die Krete: Ab nach Thun, das reicht auch noch mit 1650 m.
  • Hat man sich für die Rothornkrete entschieden, schaut man, dass man nicht unter 2300 m kommt, dann reicht es noch über die Panoramastrasse nach Hause.
    Kommt man tiefer und fällt eventuell unter die Krete, dann lieber die Südseite nehmen und man kann immer in Meiringen landen. Schafft man den Brünig mit 1365 m reicht es nach Kägiswil.

Das Ziel bleibt aber das Niederhorn. Das ist risikolos, dann wenn etwas nicht klappt, landen wir einfach in Thun.

  • Am Niederhorn müssen wir Höhe machen:
    2500 m: um am 18 km entfernten Stockhorn mit mindestens 1900 m (vor den Seeli an der Felswand) anzukommen oder
  • 2850 m: um am 12 km entfernten Niesen (über der Krete) mit 2400 m anzukommen.

An der Niesenkrete müssen wir uns über der Krete halten können. Fallen wir unter die Krete auf der südöstlichen Flanke, können wir immer in Reichenbach landen. Vorne am Niesen sind es 13 km nach Thun, d. h. mit 1300 m geht das noch.
Sind wir auf der anderen südwestlichen Seite der Krete oder vorne am Niesen, können wir in 10 km auch das Stockhorn erreichen, wenn wir 2400 m haben.
Ansonsten fliegen wir einfach über der Krete Richtung Albristhorn, Hahnenmoos-Pass. In dieser Region kann man meistens Höhe machen. Wenn wir unter die Krete fallen, siehe oben.

Beim Stockhorn geht es wieder darum Höhe zu machen. Wir versuchen es vorne an der Nase bis nach hinten vor den Seen, aber nicht weiter als Weissenburg. Das klappt auch meistens. Sonst ab nach Thun oder Zweisimmen. In diesem Bereich (Seeli) reicht es mit 1300 m zurück nach Thun oder auf Höhe Weissenburg mit 1800 m nach Zweisimmen.

Können wir am Stockhorn Höhe machen, fliegen wir meistens via Niderhore ebenfalls zum Hahnenmoos. Zweisimmen liegt uns zu Füssen.

Vom Hahnenmoos geht es Richtung Rawil-Pass ins Wallis. Der Rawil-Pass ist ziemlich lang gezogen und man sollte genügend Reserve haben und somit auf etwa 3000m kommen beim Hahnenmoos.

Manchmal säuft es vorher ziemlich, manchmal kann man am Bergmassiv vor dem Pass noch Höhe machen. Wenn es ganz gut läuft, fliegt man mit hohlem Rücken gleich über den Gletscher Plaine Morte.

Im Wallis sucht man sich dann die schönsten Wolken aus in der Gegend von Crans Montana. Wenn es nicht klappen sollte ist Sion in der Nähe. Man kann an den verschiedenen Nasen zwischen Crete à Baisse und Bella Lui üben bis auf 1300 m.

Wenn man unter der Wolkenbasis ist, orientiert man sich Richtung Leukerbad, Goppenstein, Riederalp, Eggishorn Richtung Grimsel. Einfach immer den besten Wolken, Gleitschirmen und Segelflugkollegen nach. Sion und Münster sind wegen dem Rausschleppen für eine Zwischenlandung besser geeignet als Raron.

Schafft man im besten Thermikgebiet im Bereich des Eggishorn 3400 m kann man zum Grimsel hochgleiten. Vor oder im Grimselgebiet wird man nochmal jeden möglichen Meter hochkreisen.

Vom Grimsel nach Meiringen reicht es dann immer. Meistens fliegt man an der östlichen Talseite runter und kann irgendwo südlich von Guttannen oder bei Hasliberg noch einmal Höhe machen.

Der Brünig sollte man schon mit etwa 1365 m passieren, um sicher nach Kägiswil zu kommen. Knapp über den Brünig wird sehr knapp nach Kägiswil. Dann sich besser im Meiringen abholen lassen.

Aber meistens kommt man gut nach Hause, wenn man es über den Grimsel geschafft hat.

Categories: 200 km

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